Aktueller Sachstand Hochwassereinsatz Passau, Einsatzbeginn 03.06.2013

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Kommandant Emge, 09.06.2013

Dank des Kreisbrandrates zum Einsatz in Passau

Ich danke nochmals allen Helfern die am Katastropheneinsatz unseres Hilfeleistungskontingentes „Hochwasser-Pumpen“ in Passau in irgendeiner Weise beteiligt waren.

 

Am Montag ereilte uns um 9 Uhr die Alarmierung. Nach kurzer Zeit nahm die überörtliche Führung mit der KomFü im Landratsamt ihre Arbeit auf. Um 11 Uhr konnte schon ein Vorkommando nach Passau für die erste Kontaktaufnahme und die Erkundung vor Ort entsandt werden. Um 20 Uhr war unser Kontingent mit ca. 180 Einsatzkräften und 36 Fahrzeugen in Hösbach einsatzbereit. Die Fahrzeuge waren alle für den Katastropheneinsatz aufgerüstet und Verpflegung, zusätzlicher Kraftstoff usw. waren eingekauft. Nach einer Nachtfahrt nahmen unsere Einsatzkräfte am Dienstagmorgen in einem uns zugewiesenen Einsatzraum ihre Arbeit auf. Bis zum Samstagabend wurden viele Einsatzstellen mit den unterschiedlichsten Aufgabenstellungen abgearbeitet. Weitere Helfer, sowohl von anderen Feuerwehren, vom THW, von der Bundeswehr und Wasserwerfer der Polizei wurden unserer Führung in unserem Einsatzabschnitt für eine gemeinsame, wirkungsvolle Katastrophenabwehr unterstellt.

 

Unser Einsatz in Passau war ein gemeinsamer Kraftakt auf den wir alle stolz sein können. Er zeugt von der hohen Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehrleute und von der hohen Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehren und der Katastrophenschutzbehörde.

 

Die Menschen in vielen Regionen in Deutschland benötigen derzeit die Solidarität und Hilfe anderer. Die Feuerwehren aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg haben ihren Beitrag dazu in Passau geleistet und hierfür nochmals an alle ein herzliches Danke.

 

Karl-Heinz Ostheimer, Kreisbrandrat

Abschluß-Pressemeldung zum Einsatz in Passau

Unser Hilfeleistungskontingent ist heute früh um 08.30 Uhr mit 191 Einsatzkräften und 39 Fahrzeugen aus Passau abgerückt. Alle Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen und die Helfer des Malteser Hilfsdienstes sind um 17.05 Uhr wohlbehalten in Hösbach am Schulzentrum An der Maas eingetroffen und von dort aus zu ihren Heimatorten weitergefahren. Der Passauer Stadtbrandrat und Örtliche Einsatzleiter Dieter Schlegl ließ es sich nicht nehmen die Aschaffenburger Kräfte persönlich zu verabschieden und allen in Passau tätigen Einsatzkräften für ihre tolle Arbeit in der vergangenen Woche zu danken. Er überreichte dem Kontingentführer Kreisbrandinspektor Frank Wissel als kleines Dankeschön ein Abschiedsgeschenk. Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer begrüßte im Beisein von Hösbachs Bürgermeister Michael Baumann und Goldbachs Bürgermeister Thomas Krimm die sichtlich erschöpften, aber mit lachenden Augen in Hösbach eingetroffenen Männer und Frauen aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Er dankte Ihnen auch im Namen von Landrat Dr. Ulrich Reuter und Oberbürgermeister Klaus Herzog für ihren Einsatz in der Stadt Passau. Auch wenn der Einsatz in Passau anstrengend gewesen sei, so könne jeder einzelne stolz auf das dort geleistete sein, über das er auch noch in 10 oder 20 Jahren berichten könne, so Ostheimer.

Unser Kontingent befindet sich seit Sonntagmorgen auf der Rückfahrt von Passau

9. Pressemeldung vom Samstag, 08.06.2013

Unsere Einsatzkräfte waren seit heute früh um 07.30 Uhr im Einsatz. Die Pegelstände der Donau des Inn sinken kontinuierlich. Um 18.00 Uhr hatte die Donau einen Pegelstand von 8,08 m (Meldestufe 3), der Inn hatte einen Pegelstand von 5,19 m (Meldestufe 0). Heute wurden von unseren Kräften Gebäude leergepumpt, ausgeräumt und von Schlamm befreit, die wegen des Hochwassers bislang nicht erreicht werden konnten. In einigen tiefergelegenen Keller läuft immer noch Grundwasser nach, hier machen weitere Pumparbeiten derzeit keinen Sinn und wurden abgebrochen. Die direkt an der Donau gelegene Straße Obere Donaulände wurde gemeinsam mit freiwilligen Hilfskräften, Radladern und Wasserwerfern der Polizei von Schlammassen befreit. Seit heute sind auch österreichische Feuerwehrleute im Einsatz. Unserem Einsatzabschnitt wurde die Feuerwehr Braunau/Inn zugewiesen. Unser Absicherungs-RTW des MHD hatte schon einige Realeinsätze. Vor allem freiwillige Helfer und Anwohner mussten versorgt werden. Zumeist handelte es sich um Bagatelleinsätze wie Schnittverletzungen oder Kreislaufprobleme. Ein Bessenbacher Feuerwehrmann musste am Nachmittag mit Verdacht auf eine Hitzeerschöpfung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Einsatzlage entspannt sich sichtlich, daher wird unser Kontingent heute Abend aus dem Einsatz in Passau entlassen. Die Kräfte werden voraussichtlich bis in die späten Abendstunden arbeiten, da einige Tiefgaragen immer noch voller Wasser stehen. Seit unserem Einsatzbeginn am vergangenen Dienstag wurden von uns über400 Einsatzstellen in unserem nahezu 20 Hektar großen Einsatzgebiet abgearbeitet. Die Rückfahrt des Kontingentes ist für Sonntag, 09.07.13 um 08.00 Uhr geplant.

Einsatzbilder ab Freitag 07:00 Uhr in Passau

8. Pressemeldung des Hilfeleistungskontingent in Passau

Die Ablösekräfte aus dem Landkreis Aschaffenburg sind heute Morgen um 06.00 Uhr mit 3 Reisebussen und mehreren Mannschaftstransportfahrzeugen in Passau eingetroffen. Es sind aktuell 192 Feuerwehrmänner und -frauen aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg vor Ort. Nach einer kurzen Einweisung übernahmen sie die Fahrzeuge und Geräte der bisherigen Einsatzkräfte, die gegen 08.30 Uhr die Heimreise angetreten haben. Das Einsatzgebiet unseres Kontingentes wurde um mehrere Straßenzüge erweitert, außerdem wurden uns noch THW-Kräfte unterstellt, die Tiefgaragen leerpumpen. Die Pegel von Donau und Inn sinken langsam aber kontinuierlich. Der Pegel der Donau liegt allerdings derzeit immer noch deutlich über dem Grenzwert der Meldestufe 4. Trotzdem konnten weitere Gebäude, die gestern noch überflutet waren, heute von Wasser und Schlamm befreit werden. Die Stromversorgung ist in weiten Teilen unseres Einsatzgebietes wieder hergestellt. Mit sinkendem Grundwasserstand zeigen sich zunehmend Risse und Setzungen in dem alten Gebäudebestand. Der zum Kontingent gehörende Fachberater Bau begutachtet und beurteilt die Schäden und ordnet ggf. weitere Maßnahmen an.

Link zu Bildern des Landkreises Aschaffenburg

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Dank an die ersten Heimkehrer aus Passau

 

Die komplette Truppe, die am Montag zum Hochwassereinsatz nach Passau ausgerückt ist, wurde heute morgen durch neue Kräfte ausgetauscht und ist nun seit Freitagnachmittag zurück. Unsere neue Mannschaft arbeitet mit den Fahrzeugen und Geräten in Passau weiter.

 

Ein großes Lob und eine große Anerkennung aus Passau waren ihnen schon vorausgeeilt.

 

Ich bedanke mich bei allen Heimkehrern für ihren selbstlosen Einsatz und ihr großes Engagement, das Sie beim Einsatz in Passau gezeigt haben.

 

Alle waren am Montag sehr gut motiviert ausgerückt und sind nun in guter Stimmung, mit dem befriedigenden Gefühl geholfen zu haben, gesund wieder zuhause.

 

Danken möchte ich aber auch allen daheim gebliebenen, die ihre Hilfe angeboten und damit ihre große Hilfsbereitschaft signalisiert haben.

 

Dank aber auch schon jetzt an alle, die den Einsatz in der Heimat organisatorisch vorbereitet haben und ihn bis zum Ende noch begleiten.

 

Der Einsatz wird voraussichtlich am Sonntagabend in Passau für unser Kontingent beendet sein und ich rechne mit der endgültigen Rückkehr unseres gesamten Verbandes bis zum Montag.

 

Der gesamte Einsatz ist eine tolle Gemeinschaftsleistung - vielen Dank!

 

Karl-Heinz Ostheimer, Kreisbrandrat

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7. Pressemeldung des Hilfeleistungskontingent in Passau

 

Die Hochwasserlage entspannt sich langsam. Die Pegelstände von Inn (6,44 m – 13.00 Uhr) und Donau (9,78 m – 13.00 Uhr) fallen derzeit nur gering. Im Hochwassergebiet Passau sind zur Zeit über 700 Gebäude vom Hochwasser betroffen. Von unserem Hilfeleistungskontingent wurden bis 06.06.2013 – 15.45 Uhr rund 190 Einsätze in dem uns zugewiesenen 18 Hektar großem Einsatzabschnitt abgearbeitet. Unzählige freiwillige Studenten die sich selbst organisieren, bieten den betroffenen Anwohnern und den Einsatzkräften ihre tatkräftige Unterstützung an, auf die gerne zurückgegriffen wird. An drei Einsatzobjekten mussten unsere Einsatzkräfte die Entwässerungsmaßnahmen über Nacht weiter fortführen um die Wiederüberflutung aus aufsteigendem Grundwasser zu vermeiden. Viele Einsatzstellen konnten noch nicht abschließend fertiggestellt werden, da der enorm hohe Grundwasserspiegel dies nahezu unmöglich macht. Nach wie vor werden von unseren Kräften Gebäude ausgepumpt, Straßen von Müll und Morast befreit, Anwohner bei Aufräumungsarbeiten unterstützt und bereits ausgepumpte Gebäude weiterkontrolliert. Im weiteren Tagesverlauf bekamen wir einen neuen Einsatzabschnitt zugewiesen. Dieser neue  Einsatzabschnitt wurde nach der Zuweisung durch eine Führungskraft erkundet. Im uns neu zugeteilten Abschnitt „Innstadt“ unterstützen wir mit einem Löschzug die Ortsfeuerwehr bei der Schadensbeseitigung. Gegen 6.00 Uhr heute Morgen machte sich eine neue Führungsmannschaft auf den Weg nach Passau. Nach dem Eintreffen im Krisengebiet gegen 13.00 Uhr und der Übergabe des Kontingentes, tritt die alte Führungsmannschaft in der Nacht zum Freitag noch die Heimreise an. Neuer Kontingentführer ist dann Kreisbrandinspektor Frank Wissel (Mömbris). Für Freitagmorgen 06.00 Uhr ist ein Wechsel des bisher tätigen Einsatzpersonals vorgesehen. Für den Personaltausch wurden vom Landratsamt drei Reisebusse organisiert. Nach dem aktuellen Sachstand wird unser Einsatz vermutlich bis Sonntagabend andauern.

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Video der abrückenden Kräfte nach Passau

Kräfteaustausch in der kommenden Nacht

Am Donnerstagabend rückt das zweite Karlsteiner Kontingent ab nach Passau, zum Austausch unserer Kräfte vor Ort. Um 21:00 Uhr treffen sich die Herren Stefen und Matthias Reisert, Niklas Holthusen, Marco Henning, Andreas Jung, Joachim Ambrusch und Heinz Walter am Gerätehaus in Dettingen. Nach dem aufstocken der Schutzkleidung und ein paar organisatorischen Dingen werden diese nach Hösbach gefahren, von dort geht die Fahrt dann in mehreren Reisebusen nach Passau. Insgesamt werden über 180 Einsatzkräfte aus dem Landkreis heute Nacht ausgetauscht. Einsatzdauer ist vorgesehen bis Sonntag am Abend.

 

Kommandant Emge, 06.06.2013 

Bilder vom 3. Einsatztag in Passau (06.06.2013)

Ablösung der Kräfte wird vorbereitet

Aktuell (23:30 Uhr am Mittwoch) sind wir dabei, die Ablösung für unsere 8 Mann aus Karlstein, in Passau zu organisieren. Viele Mails, SMS und WhatsApp Nachrichten wurden seit bekannt werden schon geschrieben. Wir sind guter Hoffnung die Mannschaft zusammen zu bekommen. Letztendlich hoffen wir auf das Verständnis der Arbeitgeber, die Kräfte frei zu stellen. Die 8 Personen treffen sich dann am Donnerstag um 21:00 Uhr am Gerätehaus Dettingen und werden nach Hösbach gefahren. Dort findet die Registratur statt und es folgt die Abfahrt nach Passau. Am Morgen des Freitag werden die frischen Kräfte dort eintreffen und die alten Kräfte ablösen. Nach einer Übergabe fahren diese zurück in die Heimat. Die frischen Kräfte bleiben bis Sonntag am Abend, dann rückt das gesamte Kontingent mit allen Fahrzeugen und Geräten wieder aus Passau ab und fährt nach Hause. Dort werden alle Einheiten dann am frühen Montagmorgen zurückerwartet. 

 

Kommandant Emge, 05.06.13

Bilder vom 2. Einsatztag in Passau (05.06.2013)

6. Pressemeldung um 17:00 Uhr am 05.06.2013

 

 Am Mittwoch früh haben um 07.00 Uhr unsere Einsatzkräfte im Krisengebiet wieder mit ihrer Arbeit begonnen. Der Pegelstand stagniert auf hohem Niveau. Mit vollem Personaleinsatz wird weiterhin Wasser aus Wohnhäusern, Ladengeschäften und Kelleretagen abgepumpt. An mehreren Objekten kam es durch die große Wasserlast zu defekten an den Heizöltankanlagen. Um einer Umweltverschmutzung vorzubeugen, wurde hier eine Fachgruppe des THW´s mit der Abarbeitung dieser Einsatzstellen beauftragt. Unsere Arbeiten werden auch weiterhin von Einsatzkräften der Bundeswehr und des Technischen Hilfswerks sowie vier Feuerwehrdienstleistenden der Werkfeuerwehr Ziegler aus Giengen an der Brenz unterstützt. Die Soldaten kümmern sich um die Entsorgung des in den Straßen abgelagerten Schutts. Die THW Helfer entsorgen den angespülten Morast. Für diese Arbeiten ist schweres Gerät erforderlich. Die Kräfte der Werkfeuerwehr sowie der Bundeswehr sind den jeweiligen Abschnittsleitern der Feuerwehr unterstellt.

Die Strom- und Trinkwasserversorgung wurde in der vergangenen Nacht wieder durch den Versorger aufgenommen. Nur im Altstadtbereich gibt es weiterhin keinen Strom.

Ein leicht verletzter Feuerwehrmann wurde vom Sanitätsdienst des Malteser Hilfsdienstes aus Aschaffenburg erstversorgt und anschließend einem Unfallarzt vorgestellt. Nach der ärztlichen Behandlung wurde der Verunfallte wieder entlassen und konnte den Einsatzbetrieb wieder aufnehmen.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden knapp 3000 Liter Kraftstoff für unsere Pumpen, Stromerzeuger und Einsatzfahrzeuge verbraucht.

Der Kontingenteinsatz in Passau wird voraussichtlich noch bis Sonntagabend andauern. Die bisher eingesetzten Kräfte werden am Freitag früh um 06.00 Uhr durch frische Kräfte aus dem Landkreis Aschaffenburg abgelöst. Die Abfahrt erfolgt am Donnerstag, 06.06.2013 um 22.00 Uhr mit 3 Reisebussen am Sportpark Hösbach. Die Führungsmannschaft macht sich bereits am Donnerstag, 06.06.2013 um 06.00 Uhr in Richtung Passau auf den Weg. Im Landratsamt Aschaffenburg werden seit heute Mittag die entsprechenden Planungen durchgeführt. Mit den Ablösekräften wird noch weiteres technisches Gerät (Tauchpumpen, Kabeltrommel, Stromerzeuger) mit nach Passau genommen.

 

Berichte am Mittwoch u. Donnerstag etwas langsamer

Ich freue mich über das große Interesse an unseren Informationen auf dieser Sonderseite. Allerdings werde ich die nächsten beiden Tage (Mittwoch und Donnerstag) nicht so zeitnah wie am Dienstag berichten können. Ich bin an diesen Tagen nicht ständig verfügbar und somit muss ich mir die Zeit etwas einteilen. Ich verspreche jedoch so zeitnah wie möglich, dann aber evtl. etwas mehr zusammengefasster, zu Berichten.

 

Kommandant Emge, 04.06.2013

Es geht in Richtung Feierabend für heute

Tobias Brendel und Michael Brenneis beim Zusammenräumen der Ausrüstung in einer der engen Passauer Straßen. Das heutige Hauptaugenmerk lag beim Auspumpen von Kellern und Geschäften/Wohnungen. Die Arbeiten werden wohl heute um 21:00 Uhr eingestellt und am Mittwoch wieder ab 06:00 Uhr fortgeführt. 

 

Kommandant Emge, 04.06.2013

5. Pressemeldung um 18:00 Uhr am 04.06.2013

Tagesbericht zum Einsatz unseres Hilfeleistungskontingentes in Passau

 

Wie berichtet, machte sich pünktlich gegen 20.15 Uhr gestern Abend das Feuerwehrhilfeleistungskontingent bestehend aus 36 Fahrzeugen und 183 Einsatzkräften aus der Stadt und dem Landkreis Aschaffenburg auf den Weg nach Passau. Die Marschroute wurde durch die Stadt- und Kreisbrandinspektion vorbereitet.

 

Die Marschroute führte über die BAB 3 (Würzburg-Nürnberg-Regensburg-Deggendorf-Passau).

 

Technische Halts bzw. Tankstopps wurden an folgenden Haltepunkten durchgeführt:

 

  1. 1.     Autohof Strohofer, Geiselwind
  2. 2.     Raststätte Jura, Neumarkt/Oberpfalz
  3. 3.     Raststätte Bayerischer Wald, Straubing

Ein besonderer Dank gilt der Firma Strohofer in Geiselwind für die schnelle und unkomplizierte Reparatur eines Einsatzfahrzeuges. 

 

Dem Marschplan entsprechend, traf das Kontingent gegen 7.00 Uhr im Krisengebiet ein.

Gegen 7.45 Uhr fand eine Einweisung der Führungskräfte statt. Hier wurde vom Kreisbrandinspektor Otto Hofmann nochmals die Lage anhand verschiedener Schaubilder erklärt. Auf besondere Gefahren wie Ölschäden / Bauwerksschäden / Pelettsheizung wurde nochmals eingegangen.

 

Um 8.30 Uhr befanden sich unsere Einsatzkräfte im Einsatzgebiet. Die Hauptaufgaben der Einsatzkräfte beschränken sich derzeit auf das Auspumpen von gefluteten Ladengeschäften, Kellerräumen und Tiefgaragen. Mit dem Stand 15.15 Uhr wurden fünf Personen aus dem Gefahrenbereich gerettet bzw. evakuiert. 

 

Die Einsatzkräfte aus dem Stadt und Landkreis Aschaffenburg werden unterstützt durch Kräfte des THW und der Bundeswehr sowie kleineren Passauer Stadtteil- und Landkreiswehren.

Einer unserer Einsatzabschnitte wurde heute Morgen vom Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer sowie von der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel besucht. Hier wurde die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte gewürdigt und großer Dank ausgesprochen. Die Einsatzkräfte sind in Passau in einer Berufsschule untergebracht und versorgen sich selbst.

Bilder aus der Umgebung der Unterkunft, Versorgungsstelle Lkr. A´burg in Passau 04.06.2013

Bilder von weiteren Einsatzstellen in Passau am 04.06.2103

Bilder von unserer ersten Karlsteiner Einsatzstelle in Passau am 04.06.13

4. Mitteilung zum Einsatz unseres Hilfeleistungskontingentes in Passau vom 04.06.13 gegen 10:00 Uhr

Unser Hilfeleistungskontingent ist heute früh gegen 07.00 Uhr in der Stadt Passau eingetroffen. Seit 08.30 Uhr sind unsere Kräfte nun im Einsatz. Dem Kontingent wurde ein Einsatzgebiet mitten in Passau vollverantwortlich zugewiesen. Im Einsatzgebiet waren bisher 9 Stadtteilfeuerwehren im Einsatz. Nach der Übergabe des Einsatzbereiches wurde durch die Kontingentführung das Einsatzgebiet erkundet. Aufgrund der Vielzahl der Einsatzstellen (das Wasser ist im Laufe der Nacht erst zurückgegangen entschloss sich die Kontingentführung 4 Abschnitte einzurichten.

Eintreffen der Versorgungskomponente gege 05:30 Uhr am Dienstag in Passau

Infos aus dem Schadensgebiet vom 04.06.13, ca. 10:30 Uhr

Unsere Truppe GW-L1 Dettingen, aus der Versorgungskomponente, war heute schon für die Küche/Verpflegung groß Einkaufen und hat nun erst einmal Siesta. Sie dürfen den verlorenen Schlaf der vergangenen Nacht nachholen.

 

Die Truppe GW-L1 Großwelzheim, aus dem Zusatzmodul Hochwasser/Pumpen, steht auf Standby und wartet bis die Sondergerätschaften auf ihrem Fahrzeug (Stromerzeuger, Pumpen, Boot angefordert werden. Sie stehen an der Unterkunft bereit.

 

Die restlichen Einheiten des Landkreises sind bereits im Einsatz. Genau dort, was immer in den Medien gezeigt wird, die Spitze, an der die drei Flüsse zusammenlaufen. Dort gilt es Geschäfte und Wohnungen ab zu Pumpen bzw. die Anwohner dort zu unterstützen. Somit sind die Kräfte praktisch am wohl kritischsten Punkt Passaus eingesetzt worden.

 

Kommandant Emge, 04.06.2013

 

 

Quartier wurde gegen 07:15 Uhr bezogen, jetzt geht es in den Einsatz

Quartier ist in Passauer Schule bezogen, ein rein Karlsteiner Zimmer!

Eintreffen des Moduls Hochwasser/Pumpen gegen 05:40 Uhr in Passau am 04.06.13

Erster Stop in Geiselwind gegen 22:30 Uhr

GW-L1 Großwelzheim mit LiMA und Schlauchboot beim ersten Stop in Geiselwind um 22:39 Uhr. Mit auf diesem Fahrzeug sind von Dettingen: Jörg (Heino), Michael (Butz), Ralf (Stadus). Von Großwelzheim: Kai Sasse, Tobias Brendel und Dirk Knichelmann.

3. Pressemeldung um 22:20 Uhr vom 03.06.2013

Nachdem aufgrund der Hochwasserlage in der Stadt Passau das Hilfeleistungskontingent Hochwasser/Pumpen aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg zur überregionalen Katastrophenhilfe angefordert wurde, liefen den ganzen Tag über die Vorplanungen und Vorbereitungsarbeiten. Während in der Kreiseinsatzzentrale des Landratsamtes Aschaffenburg die logistischen und organisatorischen Maßnahmen durchgeführt wurden, bereiteten sich die Feuerwehren ebenfalls auf den Einsatz vor. Umfangreiche technische Ausstattung und sonstiges Gerät wie Pumpen, Stromerzeuger, Kraftstoff, Wathosen, usw. musste auf Fahrzeuge und Anhänger verladen, und die persönliche Ausrüstung musste gepackt werden. Das Hilfeleistungskontingent, bestehend aus rund 185 Einsatzkräften und 35 Fahrzeugen aus 21 Feuerwehren traf sich am heutigen Abend um 19.00 Uhr am Schulzentrum Hösbach, An der Maas, zur gemeinsamen Abfahrt. Dort wurden alle Einsatzkräfte und alle Fahrzeuge registriert ehe sich das Kontingent unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann (Waldaschaff) um 20.15 Uhr in Richtung Passau in Marsch setzte. Die Aschaffenburger Helfer werden aller Voraussicht nach morgen früh um 04.00 Uhr in Passau eintreffen. Sie sollen dann ab 08.00 Uhr zum Einsatz kommen und die dortigen Kräfte unterstützen, bzw. ablösen. Die Einsatzdauer in Passau wird voraussichtlich 3 Tage betragen. Landrat Dr. Ulrich Reuter ließ es sich nicht nehmen, die freiwilligen Helfer persönlich zu verabschieden. Er freue sich über das bürgerschaftliche Engagement und die Hilfsbereitschaft seiner Landkreiswehren, so Reuter in seiner kurzen Ansprache. Es sei ihm eine außerordentliche Freude, dass trotz der kurzen Vorlaufzeit so viele ehrenamtliche Helfer bereit seien anderen Bürgern zu helfen. Er dankte aber auch den Arbeitgebern, die diese Helfer über so einen langen Zeitraum von der Arbeit freistellen. Er wünschte allen Einsatzkräften einen guten Einsatz und eine unfallfreie Rückkehr. Im Einzelnen sind folgende Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg im Einsatz:

Alzenau, Michelbach, Bessenbach, Dammbach, Dettingen, Großwelzheim, Glattbach, Goldbach, Unterfafferbach, Großostheim, Hösbach, Kahl, Kleinkahl, Mömbris, Gunzenbach, Hohl, Königshofen, Sailauf, Schöllkrippen und Waldaschaff. Hinzu kommen noch Einsatzkräfte von der Feuerwehr Aschaffenburg und ein Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes zur Absicherung der eingesetzten Kräfte. Sobald wir nähere Informationen aus dem Einsatzgebiet haben, werden wir weiter berichten.

Von uns auf dem Weg nach Passau

GW-L1 Dettingen mit 125 KvA Generator des Lkr. A´burg. Auf diesem Fahrzeug sind Thomas und Andreas Jung im Einsatz.

Kräfte der FF Karlstein/Main auf dem Weg nach Passau!

Am Montag (03.06.2013) wurde das Hilfeleistungskontingent Hochwasser/Pumpen, des Landkreises Aschaffenburg, durch die Regierung von Unterfranken zur Unterstützung der Stadt Passau alarmiert. Von Seiten der FF Karlstein werden der GW-L1 Dettingen mit einer Netzersatzanlage des Landkreises (Stationiert bei der FF Großostheim) als Teil der Versorgungskomponente, sowie der GW-L1 aus Großwelzheim, mit einem Lichtmastanhänger und Schlauchboot, als Teil des Kontingentes Hochwasser/Pumpen an diesem Einsatz teilnehmen. Insgesamt fahren 8 Personen aus Karlstein, zuerst einmal für drei Tage nach Passau. Abfahrt des Kontingentes ist heute um 19:00 Uhr in Hösbach, die Karlsteiner treffen sich um 18:00 Uhr in Dettingen am Gerätehaus. Insgesamt fahren gegen 20:30 Uhr dann in Hösbach 35 Fahrzeuge mit 170 Personen ab zum Einsatz. Ab Dienstag 06:00 Uhr sind unsere Kräfte dann in Passau einsatzbereit. Ich werde weiter informieren, auch gibt es weitere Infos unter www.kfv-ab.de.

 

Kommandant Emge, 03.06.2013

Offizielle Anforderung des Landratsamtes

Bild aus der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

als Anlage erhalten Sie ein Bild von Tätigkeiten in der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg.

 

Treffpunkt für die Einsatzkräfte ist, wie bereits berichtet, um 19.00 Uhr am Schulzentrum in Hösbach. Dort sind dann noch einige logistische Maßnahmen zu erledigen (z.B. Registrierung aller Einsatzkräfte, Einweisung der Fahrzeugführer), bevor sich gegen 20.30 Uhr das Hilfeleistungskontingent in Richtung Passau in Marsch setzen wird. Interessierte Medienvertreter sind hierzu recht herzlich eingeladen.

 

Das Kontingent wird in den nächsten Tagen in der Stadt Passau eingesetzt.

2. Pressemeldung um 11:45 Uhr am 03.06.2013

LANDRATSAMT ASCHAFFENBURG

Pressemitteilung der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

 

2. Pressemitteilung – Hochwasserlage in Südbayern, Anforderung Hilfeleistungskontingent aus dem Landkreis Aschaffenburg

Aufgrund der Hochwasserlage in Stadt und Landkreis Passau wurde vom Bayerischen Staatsministerium des Innern über die Regierung von Unterfranken am Montag, 02.06.2013 gegen 09.30 Uhr das Hilfeleistungskontingent Hochwasser/Pumpen aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg zur überregionalen Katastrophenhilfe angefordert. Das Hilfeleistungskontingent wird am Dienstag, 04.06.2013 um 06.00 Uhr in Passau erwartet. Nachdem zunächst die Mitglieder der Kreisbrandinspektion mit dem Stichwort „Voralarm Hilfeleistungskontingent“ alarmiert wurden, sind nach den ersten Vorbereitungen gegen 10.45 Uhr die im Hilfeleistungskontingent eingeplanten Feuerwehren alarmiert worden. Derzeit laufen in der Kreiseinsatzzentrale des Landratsamtes Aschaffenburg umfangreiche Vorplanungen. So müssen Versorgung, Verpflegung, Unterbringung, Marschweg, Kommunikationsverbindungen und vieles mehr geplant werden. Das Hilfeleistungskontingent besteht aus rund 170 Einsatzkräften, die sich mit 35 Fahrzeugen unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann (Waldaschaff) heute Abend um 19.00 Uhr am Schulzentrum Hösbach, An der Maas in Richtung Passau in Marsch setzen werden. Die Einsatzdauer in Passau wird voraussichtlich 3 Tage betragen. Ein Vorauskommando ist bereits gegen 12.00 Uhr in Richtung Passau gestartet. Wir berichten weiter.

1. Pressemeldung um 11:10 Uhr am 03.06.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der Hochwasserlage in Stadt und Landkreis Passau wurde das Hilfeleistungskontingent Hochwasser / Pumpen aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg angefordert. Abfahrt ist heute Dienstag, 03.06.2013 um 19.00 Uhr am Schulzentrum Hösbach An der Maas. Die Einsatzdauer beträgt ca. 3 Tage.

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